Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 33: Dritte  Ehrenamts-Konferenz am 9. Juni  

Logo EnzkreisViele Tausend Menschen suchen zurzeit Zuflucht in Deutschland. Woher kommen diese Menschen, wo und wie werden sie untergebracht, dürfen sie arbeiten und wenn ja, ab wann? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt eine Artikelserie, die im Mitteilungsblatt erscheint.

Um das große Thema „Arbeit und Beschäftigung für Flüchtlinge“ wird es am Donnerstag, 9. Juni, ab 18 Uhr im Landratsamt Enzkreis in Pforzheim beim zwischenzeitlich dritten Treffen für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gehen, zu dem Dezernentin Katja Kreeb einlädt. 

Ziel des Abends ist es, die verschiedenen Praktika-, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu beleuchten; dafür stehen an diesem Abend voraussichtlich Experten der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit und der GSI Enzkreis Rede und Antwort. Darüber hinaus sollen weitere aktuelle Themen aus dem Landratsamt, die für die Arbeit der Ehrenamtlichen wichtig sind – wie zum Beispiel  die Veränderungen in der Sozialbetreuung - angesprochen werden.

Die Konferenz beginnt nach einem kleinen Imbiss, der ab 18 Uhr bereit steht, das Ende ist gegen 21.30 Uhr geplant. Weitere Details – wie die Themen der einzelnen Workshops – folgen noch. Anmeldungen nimmt Stefanie Freese bereits jetzt telefonisch unter 07231 308-9516 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!bis zum 6. Juni entgegen. Für Fragen, Anregungen und Themenwünsche zur Veranstaltung ist Angela Gewiese, Ehrenamtskoordinatorin im Landratsamt, die richtige Ansprechpartnerin. Sie ist zu erreichen unter Telefon 07231 308-9486 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Flüchtlinge sollen und dürfen arbeiten

Eine feste Arbeitsstelle sorgt nicht nur für eigenes Einkommen, sie gibt auch Sicherheit und hilft bei der Integration sowie gegen die  Langeweile, unter der viele Flüchtlinge leiden; deshalb dürfen sie bereits nach drei Monaten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle, einen 450-Euro-Job oder ein Praktikum handelt. Generell gilt auch für Flüchtlinge und Asylbewerber der jeweilige Tarifvertrag. Jede Beschäftigung muss von der Ausländerbehörde im Landratsamt genehmigt werden.

In der Praxis ist die größte Hürde für eine schnelle Beschäftigung – ob regulär oder als Ein-Euro-Job – das fehlende  Deutsch. Deshalb werden derzeit die Angebote an Sprachkursen von verschiedenen Trägern stark ausgeweitet. Auch der Deutschunterricht durch Ehrenamtliche wird finanziell gefördert.

Zum Seitenanfang