Flüchtlinge im Enzkreis

Teil 39: Austausch im Mittelpunkt der vierten Ehrenamtskonferenz im Landratsamt – Schwerpunktthemen sind „Best practice“ und Radikalisierungstendenzen

Logo EnzkreisViele Tausend Menschen suchen Zuflucht in Deutschland. Woher kommen diese Menschen, wo und wie werden sie untergebracht, dürfen sie arbeiten und wenn ja, ab wann? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt eine Artikelserie, die in loser Folge im Mitteilungsblatt erscheint. Alle bisherigen Artikel der Serie finden sich im Internet unter www.enzkreis.de/Flüchtlinge.

Aus aktuellem Anlass: Information zu Extremismus im Namen des Islam

Der offene Austausch steht im Zentrum der nächsten Konferenz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe am Mittwoch, 28. September, im Landratsamt. Dabei soll es unter anderem um konkrete Projekte in Enzkreis-Gemeinden, aber auch um die Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern gehen.

Nach dem Einstieg mit aktuellen Informationen zur Entwicklung im Enzkreis durch Sozialdezernentin Katja Kreeb wird Mathieu Coquelin von der Fachstelle Extremismus-Distanzierung des Demokratiezentrums Baden-Württemberg über „Radikalisierung und Extremismus im Namen des Islam und Entwicklungen beim Neosalafismus“ informieren. Die Fachstelle wendet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte, die mit besonders gefährdeten Jugendlichen arbeiten. Durch Schulung und Beratung sollen die Pädagogen unterstützt werden, damit sie politischen oder religiösen Extremismus sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erkennen und diesen Tendenzen entgegentreten können.

Plattform zum Austausch

In vier Gruppen können die Ehrenamtlichen anschließend ihre Erfahrungen austauschen: Markus Weiß, Flüchtlingskoordinator der Gemeinde Kämpfelbach, stellt die Fahrradwerkstatt und das Projekt Verkehrserziehung vor. Die Integrationsbeauftragte des Enzkreises Regina Ehrismann präsentiert die Internet-Plattform „Help to“. „Lieber eine unbequeme Ansage machen als später mühselig zehn Missverständnisse ausräumen“ – so hat Stefan Ermentraut, Flüchtlingskoordinator in Niefern-Öschelbronn, seinen Workshop überschrieben. Parallel stehen Katja Kreeb und Mitarbeiter des Amts für Migration für Fragen und Anregungen bereit.

Die Konferenz beginnt nach einem kleinen Imbiss, der ab 18 Uhr bereitsteht; das Ende ist gegen 21.45 Uhr geplant. Anmeldungen nimmt Angela Gewiese, Ehrenamtskoordinatorin im Landratsamt, unter Telefon 07231 308-9486 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen. Bei ihr gibt es auch weiter Informationen zu der Veranstaltung.

 

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