Geschafft – Ehrenamtliches Mostereiteam hat in diesem Jahr besonders zugepackt und insgesamt rund 75 000 Liter Saft gepresst

ZG 18 Gemeindemosterei01Nach sieben Wochen hat am Montagabend die Kelterner Gemeindemosterei ihren Saisonbetrieb beendet. Dabei mussten die fünf ehrenamtlichen Helfer diesmal besonders kräftig zupacken, denn der massenhafte Obstertrag sorgte zeitweise für einen kaum noch überschaubaren Ansturm. Rund 900 Arbeitsstunden hat das Team um Manfred Seemann mit Jasmin Haiber, Werner Schnitzer, Wolfgang Schroth und Dieter Knäble erbracht und dabei rund 75 000 Liter Saft gepresst. Dass die Kelterner Gemeindemosterei, die nun schon im siebten Jahr ehrenamtlich betrieben wird, auch mit Blick auf den landschaftsprägenden Streuobstbauerhalt nicht wegzudenken ist, zeigt die Tatsache, dass die Liebhaber von eigenem Apfelsaft aus der gesamten Region und auch aus dem Bereich Karlsruhe gekommen waren. Auch für die mehr als 20 Hobbywinzer ist die Gemeindekelter im Bauhof bei der Niebelsbacher Grenzsägmühle eine notwendige Einrichtung. Dabei wurde auch der angefallene Trester einer  Weiterverwendung zugeführt. Während der Apfeltrester der Wildtierfütterung im Winter zugutekommt, fand der Birnen- und Traubentrester seine Verwendung als Kompost in den Weinbergen und auf den Feldern.

ZG 18 Gemeindemosterei02Manfred Seemann, der in diesem Jahr besonders stolz auf sein Helferteam ist (auf dem Bild fehlt Dieter Knäble) verspricht trotz aller Müh‘ und Plag auch für die kommenden Jahre einen Fortbestand des ehrenamtlichen Mostereibetriebs. Zunächst wird jetzt jedoch Kassensturz gemacht. Über den Reingewinn, können sich dann wieder Vereine und soziale Einrichtungen freuen, denn wie  in den vergangenen Jahren so wird auch diesmal das Mostereiteam den Erlös aus dem ehrenamtlichen Betrieb spenden.