Frauenpower im Neuner-Rat und Zahlreiche Akteure auf der Bühne

Weilermer Honigschlecker begeisterten das Publikum

ZG9 191Wieder einmal ordentlich gerockt haben die Weilermer Honigschlecker die gesamte Halle bei der Prunksitzung am Samstagabend. Dabei gab’s gleich mehrere Premieren.

Erstmals in der Geschichte des Weilermer Hallenfaschings war diesmal 30 „Mann“ hoch und unüberhörbar auch die Kelterner Guggemusik „Bääreglopfa“ mit dabei. Der Elferrat, der in Weiler eigentlich Neunerrat heißen müsste, hat mit, Romi Förschler, Rebecca Schwerdtle und Stephanie Heinkel nicht nur ein Facelifting, sondern auch mehr Frauenpower bekommen.

ZG9 192Rene Strengfeld, hat den Platz seines im vergangenen Jahr überraschend verstorbenen Vaters Rüdiger Strengfeld als Moderator an der Seite von Sitzungspräsidentin Sandra Lutz-Becker übernommen. Auch auf der Bühne gab’s mehrere Premieren, so traten die ehemaligen Honigbienchen erstmals als „Blau-Weiß-Funken“ auf.

Bei ihrem erstmaligen Auftritt überzeugten auch mit Maurizio Piraino und Colin Ölschläger mit dem Schreibmaschinensketch „Das „F“ hängt“. Für große Begeisterung sorgten auch Daniela Albrecht und Larissa Bossert, am E-Piano begleitet von Stephanie Kulmus als „Sexbomb“.

ZG9 193Die kessen Motten, Sabine Beinhardt, Alexandra Reuther, Yvonne Wölk und Petra Trägner wurden in diesem Jahr zum ersten Mal musikalisch von Walfried Wölk auf der Gitarre begleitet. So trugen über 50 Akteure, darunter viele „Newcomer“, zusammen mit den „Alten Hasen“ zu einem heiter-dynamischen Vier-Stunden Programm bei. Ob mit dem Sketch „Bei Anruf Chaos“ von Robin Fischer und Michael Stirl, dem Männer-Showtanz „Ötzipower“, dem Auftritt von Liane Bossert und Karin Schäfer „In der Schönheitsklinik“ oder Vincenzo Fiasco, Mario Hainz und Fezail Sahin mit „Regenbogenbabies“; alle hatten wieder Alles gegeben.

ZG9 194Ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Weilermer Faschings sind vor allen Dingen die farbenprächtigen Garde- und Showtänze ob von den Hexen, oder die mit Perfektion, Freude und viel Sexappeal getanzten Choreographien unter anderem von der „Garde ad“ zu Musik von Helene Fischer oder die Gemeinschaftsproduktion vieler Altersklassen „Serien aus der Kindheit“. Alles trug dazu bei, dass die teilweise recht phantasievoll und bunt kostümierten Besucher einen unvergesslichen Abend erleben durften. Wesentlich dazu beigetragen hatten auch Walfried Wölk und Daniel Kulmus. Beide waren und sind für die Technik verantwortlich, mit der ja jeder Auftritt steht oder fällt. Ihnen galt daher zum Schluss des Abends ein besonderer Dank von Sitzungspräsidentin Sandra Lutz-Becker.