Gemeindemosterei zum Saftpressen geschlossen – Eine Öffnung für die  Hobbywinzer könnte nach vorherige Anmeldungen in Aussicht gestellt werden

Zum  Apfelsaft pressen wird die Mosterei in Ottenhausen empfohlen – Für Hobbywinzer könnte bei genügendem Ernteaufkommen die Mosterei im Bauhof geöffnet werden.

 „Wegen des mangelnden Obstertrags können wir in diesem Jahr die Gemeindemosterei zum Saftpressen nicht öffnen“, meint etwas resigniert und enttäuscht Manfred Seemann aus Niebelsbach.
Seit Jahren ist er der Organisator des ehrenamtlichen Mosterei-Teams im Gemeindebauhof bei der Niebelsbacher Grenzsägmühle. Er attestiert: „Nach der ordentlichen Blüte im Frühjahr, die eine gute, etwas hinter dem Rekordergebnis von 2018 liegende Ernte erwarten ließ, sind diese Aussichten nicht zuletzt durch den Hagel und das Faulen der Früchte am Baum in Keltern zunichte gemacht worden. Wir haben in diesem Jahr einen 100prozentigen Ernteausfall.“  In Straubenhardt sieht es besser aus. Dort wird die Mosterei in Ottenhausen nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0160/96285776 geöffnet sein. Dort kann man das Obst pressen und nach dem Bag-in-Box-System in Saftpakete abfüllen lassen. Für die Hobbywinzer die seither ihre Trauben in der Kelterner Mosterei entbeeren und pressen ließen, gibt es noch einen kleinen Lichtblick. „Sollten die Mengen groß genug sein“ (auch die Winzer haben einen großen Ernteausfall), „dass sich eine Inbetriebnahme der Gesamtanlage im Kelterner Bauhof rentiert, dann werden wir die Mosterei öffnen“, sagt Manfred Seemann und ergänzt: „Um das abschätzen zu können ist eine  unbedingte Terminabsprache werktags zwischen 18 und 19 Uhr bis Freitag 13. September unter 0175/9510007 erforderlich. Nur wegen 300 bis 500 Liter Trauben am Tag rentierte es sich nicht die aufwändig zu reinigende Anlage in Betrieb zu nehmen.