Asche gehört nicht auf den Häckselplatz

2020 06 LRA Hackselplatz Asche1Die Feuerwehr Keltern wurde im Jahr 2019 zu insgesamt acht Brandeinsätzen auf den Häckselplätzen in Dietlingen und Niebelsbach gerufen. Brandursache war Asche, die illegal im Grüngut-Container oder beim Baum- und Strauchschnitt entsorgt wurde. In diesem Jahr gab es bereits wieder zwei Brandeinsätze. Der Enzkreis als Betreiber der Häckselplätze wendet sich daher nun an die Bevölkerung und bittet um Mithilfe, um den oder die Anlieferer der heißen Asche zu finden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Amt für Abfallwirtschaft des Enzkreises oder die Gemeinde Keltern entgegen.

„Heiße Asche muss grundsätzlich vor der Entsorgung abkühlen. Erst im völlig erkalteten Zustand gehört sie in die Restmülltonne“ erläutert Ewald Buck, Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft. Asche habe auf den Häckselplätzen nichts zu suchen; selbst reine Holzasche sei über die Restmülltonne zu entsorgen. Das Grüngut (Gras, Laub, Blumen- und Pflanzenreste) in den Containern werde kompostiert, der Baum- und Strauchschnitt gehäckselt und anschließend in einem Biomasse-Heizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Asche könne dazu nicht verwendet werden.

2020 06 LRA Hackselplatz Asche2Sämtliche Häckselplätze im Enzkreis werden entweder durch sogenannte Häckselplatzpaten, durch Gemeindemitarbeiter oder sonstige Betreuer regelmäßig überprüft. Auf diese Weise haben wilde Müllablagerungen spürbar abgenommen.

Weitere Informationen über die Häckselplätze gibt es auch bei der Abfallberatung des Enzkreises unter der Rufnummer 07231 354838. Anfahrtsbeschreibungen aller Häckselplätze sind auf der Entsorgungsplattform im Internet unter www.entsorgung-regional.de unter dem Menüpunkt Entsorgung/Häckselplätze abrufbar.