Landratsamt Enzkreis

Landratsamt warnt: Überfüllte Mülltonnen bleiben stehen

„Wann ist eine Mülltonne eigentlich voll?“ Auf diese Frage gibt die Abfallwirtschaftssatzung des Enzkreises eine eindeutige Antwort: „Die Abfallbehälter dürfen nur soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel mühelos schließen lässt“. Mit anderen Worten: Mülltonnen, deren Deckel weit offen stehen, sind zu voll. „Diese Tonnen werden zukünftig nicht mehr geleert werden“, warnt deshalb Ewald Buck, Leiter des Amts für Abfallwirtschaft.

„Diese überfüllten Behälter lassen sich meist nicht so leeren, dass nichts daneben fällt und die Straße verschmutzt“, begründet Buck die Maßnahme. Zudem erschleiche sich der Nutzer einen finanziellen Vorteil – indem er beispielsweise für eine 240-Liter-Tonne bezahle, tatsächlich aber 280 Liter Restmüll bereitstelle. „Im Extremfall könnten wir so ein Verhalten gemäß der Abfallwirtschaftssatzung sogar mit einer Geldbuße ahnden“, schildert Buck den rechtlichen Hintergrund.

Die Vorschrift gilt für alle Tonnenarten. Neben den Mülltonnen bereitgestellte Säcke, Kisten oder sonstige Behälter werden ebenfalls nicht mitgenommen, weil der Fahrer alleine im Fahrzeug ist und die Säcke gar nicht in die Schüttung befördern kann. Weitere Informationen zur Abfallentsorgung gibt es im Internet auf der Entsorgungsplattform unter www.entsorgung-regional.de; für telefonische Auskünfte stehen die Abfallberater unter Tel. 07231 354838 zur Verfügung. (enz)

Am 24. Oktober: Landratsamt und Zulassungsstellen des Enzkreises geschlossen – Dienststellen vormittags auch telefonisch nicht erreichbar

Wegen einer internen Veranstaltung ist das Landratsamt Enzkreis in Pforzheim am Mittwoch, 24. Oktober, vormittags auch telefonisch nicht erreichbar. Für den Publikumsverkehr ist die Behörde mittwochs generell  geschlossen.

Die KFZ-Zulassungsstellen in Pforzheim und  Mühlacker bleiben am 24. Oktober ebenfalls  zu. An diesem Tag hat auch das Medienzentrum in der Kronprinzenstraße 9 in Pforzheim anders als sonst geöffnet, nämlich von 11:30 bis 14 Uhr.

Ab 13:30 Uhr sind alle Dienststellen des Landratsamtes wieder telefonisch erreichbar.

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“:

Jetzt registrieren und für die eigene Gesundheit und den Umweltschutz in die Pedale treten

„Für die eigene Gesundheit und für das Klima in die Pedale treten“, dafür wirbt Julia Lauer, Klimaschutzmanagerin des Enzkreises, bei den Kollegen im Landratsamt. Bereits seit einigen Jahren bietet die AOK zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Deutschen Verkehrswacht die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ an. Erstmals nimmt auch das Landratsamt Enzkreis als Arbeitgeber an dieser Aktion teil. Vorausgegangen war die Einführung eines E-Bikeleasings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbehörde vergangenen Jahres.

„Wer sich bewegt und Sport treibt, lebt gesünder und ist seltener krank. Schon 30 Minuten Fahrradfahren am Tag erhöht die Fitness und senkt das Krankheitsrisiko“, erklärt Julia Lauer die Vorteile für den Einzelnen. Doch für sie ist natürlich auch wichtig, dass ganz nebenbei die Umwelt geschont wird und jeder damit zum Klimaschutz in unserer Region beitragen kann.

Und das geht ganz einfach: Jeder sollte an mindestens 20 Arbeitstagen im Zeitraum 1. Mai bis 31. August mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – auch Teilstrecken kombiniert mit Bus und Bahn sind erlaubt. Wer dieses Ziel erreicht und seine Daten vor Teilnahmeschluss im Aktionskalender einträgt, erhält die Chance auf von der AOK ausgelobte, attraktive Preise, wie beispielsweise eine Städtetour oder Fahrradzubehör. Es bedarf dazu lediglich einer Registrierung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de und dann kann losgeradelt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. „Es ist ein echtes Win-Win für alle Beteiligten, für die Mitarbeiter und den Arbeitgeber, für die Fitness und den Klimaschutz“, motiviert Lauer.

Gernsbacher Wolf bislang nicht im Enzkreis aufgetaucht

Landratsamt stellt Informationen im Internet bereit

„Ich denke, dass der Wolf mit der Bezeichnung GW 852m im Nordschwarzwald heimisch geworden ist“, sagt Bernhard Brenneis, Wildtier-Beauftragter im Enzkreis. Denn das Tier, das in eine Schafsherde bei Wildbad eingedrungen sei, ist auch für einen weiteren Riss bei Gernsbach verantwortlich. Das hat die gentechnische Analsyse ergeben. Bei Wildbad waren Ende April 44 Tiere gestorben.Brenneis stützt seine Vermutung auch darauf, dass die letzten acht eindeutigen Wolfsnachweise in Baden-Württemberg allesamt im Murgtal lagen.

Neuerung bei den Müllgebühren: Jahresbetrag wird direkt von jedem Haushalt erhoben

Eine wichtige Neuerung brachte das Jahr 2017 für die Enzkreis-Bürger: Die Grundgebühren werden bei jedem Haushalt seither direkt in Rechnung gestellt und nicht mehr über die Nebenkosten der Hausverwaltungen oder der Eigentümer. Dazu ist es notwendig, dass jeder Kunde direkt erfasst wird.

„Das Programm, das wir für die Berechnung der Müllgebühren verwenden, kann eine Verknüpfung zu den Einwohnermelde-Daten herstellen“, erläutert Ewald Buck, Leiter der Enzkreis-Abfallwirtschaft, den Hintergrund. Ein Meldevorgang bei der Gemeinde korrigiere so automatisch die Stammdaten bei den Müllgebühren und führe zu einem Änderungsbescheid. „Zum Datenabgleich brauchen wir jedoch ergänzend auch weiterhin schriftliche Mitteilungen“, so Buck. Nur so könne sein Amt eingehende Änderungen direkt bearbeiten.

Nicht betroffen von der Neuerung sind die leerungsabhängigen Gebühren: Sie können auch weiterhin über die Nebenkosten abgerechnet werden

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