Landratsamt Enzkreis

Streuobstwiesenbörse erfreut sich wachsender Beliebtheit

Streuobstwiese EnzkreisSeit einigen Jahren bietet das Landratsamt Enzkreis im Internet die „Enzkreis-Streuobstwiesenbörse“ an. „Diese Plattform führt Anbieter und Nachfrager von Obst und Obstbaumgrundstücken zusammen. Ziel ist eine bessere Nutzung des anfallenden Obstes aus Streuobstwiesen“, erläutert die Landwirtschaftsdezernentin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt. „Wir freuen uns, dass wir den Bekanntheitsgrad der Plattform steigern konnten. Sie wird immer intensiver genutzt, das belegt die kontinuierlich steigende Zahl an Anzeigen in der Börse.“

In diesem Jahr mit sehr schlechtem Obstbehang in den Streuobstwiesen ist die Börse laut Neidhardt besonders wichtig. Schon in Jahren mit gutem Obstbehang überstieg die Nachfrage nach Früchten das Angebot deutlich. Dies dürfte in diesem Jahr noch ausgeprägter sein, denn insbesondere junge Familien oder Neubürger suchen wieder unbehandelte Früchte zum Verzehr oder zur Saftbereitung.

„Häufig besteht darüber hinaus ein Interesse an der Pacht oder dem Kauf von Obstwiesen“, ergänzt Obstbauberater Bernhard Reisch vom Landwirtschaftsamt des Enzkreises. „Daher richtet sich unser Appell zur Nutzung der Börse insbesondere an ältere Obstwiesenbesitzer, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Bäume abzuernten. Es wäre sehr schade, wenn bei großer Nachfrage Früchte ungenutzt blieben und im Herbst womöglich unter den Bäumen verrotten würden.“

Die Nutzung der Internetbörse ist laut Reisch denkbar unkompliziert: Über die Internetadresse „www.enzkreis.streuobstwiesen-boerse.de“ kann über eine einfache Eingabemaske kostenlos eine Annonce für die Dauer von 100 Tagen in die Börse eingestellt werden. Anbieter und Nachfrager suchen dann per Telefon oder Mail den Kontakt miteinander und vereinbaren die Nutzungsbedingungen.

Für Obstwiesenbesitzer ohne Computer liegen bei den Gemeindeverwaltungen im Enzkreis Anzeigen-Vordrucke in Postkartenform aus, die ausgefüllt an das Landratsamt zurückgeschickt werden können. Dort werden die Anzeigen dann kostenlos in die Börse eingestellt.

Am Wochenende 27. und 28. Juli: Honigschleudern mit Kindern im Wildpark 

Logo enzkreis erlebenENZKREIS. Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juli, jeweils von 11 bis 17 Uhr bietet der Wildpark Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem Bienenzüchterverein Pforzheim wieder für Kinder jeden Alters die Möglichkeit, Bienenwaben zu entdeckeln und selbst Honig zu schleudern. Zudem lernen sie die Herkunft, Gewinnung und Verwendung von Honig und anderen Bienenprodukten kennen. Der Kurs wird von Imkern des Bienenzüchtervereins betreut. Treffpunkt ist das Ewald-Steinle-Haus im Wildpark Pforzheim. Für weitere Informationen steht Winfried Franz unter Telefon 0160 98681270 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Das Angebot ist Teil der Veranstaltungsreihe „Enzkreis erleben“, die von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung und dem Landwirtschaftsamt zusammengestellt wurde. Sie bietet bis Anfang Dezember ein kreisweites Programm zu Landschafts-, Naturschutz-, Kultur- und Umwelt-Themen. Viele Initiativen und Vereine haben sich zusammengetan, um für die Schönheit und Vielfalt der Kulturlandschaft im Enzkreis zu werben. Alle Veranstaltungen stehen in einem Programmheft, das im Landratsamt und in den Rathäusern der Enzkreis-Gemeinden ausliegt. Es ist auch auf der Homepage des Enzkreises unter www.enzkreis.de/forum-21 eingestellt. (enz)

Rebbegehung in Keltern am Samstag, 15. Juni

Am Samstag, den 15. Juni lädt der Weinbauberater Felix Eberhard gemeinsam mit dem Landwirtschaftsamt des Enzkreises zu einer Rebbegehung in die Dietlinger und Ellmendinger Weinberge ein. Dort sollen das Krankheitsgeschehen und der aktuelle Schädlingsbefall betrachtet werden, um daraus Schlüsse für weitere Maßnahmen zur Gesundhaltung der Reben zu ziehen. Die Experten informieren zudem über allgemeine Fragen des Pflanzenschutzes im Weinbau, die rechtlichen Neuerungen im Bereich des Pflanzenschutzes sowie den Anwenderschutz. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz beim Heim des Obst- und Gartenbauvereins Dietlingen in der Kelterstraße 100.  Die Teilnahme an dieser Veranstaltung wird auf Wunsch als zweistündige Fortbildung im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes bescheinigt.

Landrat Rosenau wirbt für Mitarbeit im „Bündnis für Inklusion“

Inklussion LRA ENZ 2019Die Beschulung von körperlich und geistig behinderten Kindern weiter verbessern – dieses Ziel verfolgt das "Bündnis für Inklusion", für das Landrat Bastian Rosenau dieser Tage bei einer mehrstündigen Veranstaltung im Landratsamt Enzkreis die Werbetrommel rührte. Im mit den Bürgermeistern zahlreicher Enzkreis-Gemeinden, der Niefern-Öschelbronner Bürgermeisterin Birgit Förster, der Leiterin des Amtes für Bildung und Sport der Stadt Pforzheim, Claudia Schlütter, und Fachleuten der Kreisbehörde gut gefüllten Großen Sitzungssaal gab der Kreischef den Startschuss für die „konzertierte Aktion“, die der Kreistag Mitte April einstimmig beschlossen hatte.

Nach dem Willen des Gremiums soll die schulische Betreuung behinderter Kinder im Enzkreis künftig so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig gestaltet werden. Zudem möchte der Kreis Elternwünschen nach einem möglichst wohnortnahen Unterricht – sei es in Form von sonderpädagogischen Außenklassen oder einer Inklusion in Klassen an Regelschulen – als auch dem Wunsch von Eltern schwerst oder mehrfach behinderter Kinder nach einer Betreuung in einem geschützten Raum gerecht werden.

Am 23. April: Start der Bauarbeiten an der Kreuzung Regelbaumstraße und Dietlinger Landesstraße 

Am Dienstag, 23. April, beginnen an der Kreuzung der Regelbaumstraße zwischen Birkenfeld und Ersinger Kreuz und der Landesstraße zwischen Keltern und Pforzheim Bauarbeiten, um die Anschlüsse der dortigen Rampen an die Kreisstraße mit Signalanlagen auszustatten. Das teilt das Amt für Nachhaltige Mobilität des Enzkreises mit. Während der Bauarbeiten, die etwa zwei Monate dauern werden, kann der Verkehr mit Hilfe einer Ampelregelung einspurig durch die Baustelle fließen.

Zunächst werden die für die Signalisierung notwendigen Abbiegespuren an der Regelbaumstraße geschaffen, indem die Fahrbahnen in den Zufahrtsbereichen aufgeweitet werden. Hierzu müssen bestehende Geh- und Radwege umgelegt sowie neue Entwässerungseinrichtungen angelegt werden. Danach folgen die Verkabelung und Fundamentierung der Signalanlagen.

Die Arbeiten werden notwendig, um den veränderten Verkehrsströmen im Zusammenhang mit dem freigegebenen Abschnitt der Westtangente Pforzheim Rechnung zu tragen und die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit an der stark frequentierten Kreuzung bis zur endgültigen Fertigstellung der Westtangente zu erhalten. Die Kosten in Höhe von rund 420.000 Euro werden je zur Hälfte vom Enzkreis und dem Land

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